Messe Karlsruhe, HALLE 02: Stand H2/D23 (Messestand) & H2/D24 (Skulpturenplatz)

Art Karlsruhe

FORMENWANDEL – EIN DIALOG DER FORMEN

20. bis 23. Februar 2025

FORMENWANDEL – EIN DIALOG DER FORMEN

Die BEGE Galerien präsentieren sich auf der ART Karlsruhe 2025 mit einem außergewöhnlichen Konzept, das die Transformation künstlerischer Ausdrucksformen in den Fokus rückt. Unter dem kuratorischen Leitthema “FORMENWANDEL – EIN DIALOG DER FORMEN” werden zwei eigenständige Ausstellungsflächen von jeweils 100m² bespielt.

Erleben Sie unsere Künstler:innen in persönlichen Gesprächen an unseren Ständen bei den OPEN ARTIST TALKS:

 

Stand (Halle 02 / Stand D23)
FREITAG, 21. FEBRUAR 2025 


15:00 – 15:45 Uhr | Wendoly Monteiro da Costa
16:00 – 16:45 Uhr | Elias Wessel

 

SAMSTAG, 22. FEBRUAR

2025 
16:00 – 17:00 Uhr | Patrizia Casagranda

 

SONNTAG, 23. FEBRUAR

2025 
13:00 – 13:45 Uhr | Kurt Grimm

14:00 – 14:45 Uhr | Armin Görhinger

 

Skulpturenplatz (Halle 02 / Stand D24)
FREITAG, 21. FEBRUAR 2025

17:00 – 17:30 Uhr | Miriam Prantl – Meet the Artist
Erleben Sie die österreichische Künstlerin an ihrer spektakulären Installationen “Nord-Süd-Ost-West” und „Thronoi“ und erhalten Sie exklusive Einblicke in ihre Arbeit an der Schnittstelle von Lichtkunst und digitaler Transformation.

 

SAMSTAG, 22. FEBRUAR 2025

14:00 – 14:30 Uhr | Miriam Prantl – Exklusive Künstlerpräsentation
Persönliche Führung durch die Installation mit Einblicken in technische und konzeptionelle Aspekte der Lichtkunst.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche!
Messeöffnungszeiten:
Do-Sa: 11:00 – 19:00 Uhr
So: 11:00 – 18:00 Uhr

 

Innovative Licht- und Soundinstallationen: Miriam Prantl Skulpturenplatz

Ein exklusiver Skulpturenplatz ist der österreichischen Künstlerin Miriam Prantl gewidmet. Mit ihren innovativen Licht- und Soundinstallationen schafft sie faszinierende Räume, die neue Dimensionen der Wahrnehmung eröffnen. Ihre Installationen laden die Besucher ein, in einen aktiven Dialog mit Licht, Raum und Klang zu treten.

 

one:artist show: Patrizia Casagranda – Sculptural dot paintings

Auf der ARTKarlsruhe 2025 präsentiert Patrizia Casagranda ihre eindrucksvollen “sculptural dot paintings” – eine innovative Technik, die klassische Porträtkunst mit zeitgenössischer Bildsprache vereint. Durch ihre charakteristische dreidimensionale Punkterasterung verwandelt die Künstlerin bekannte Frauenporträts der Kunstgeschichte in kraftvolle Statements der Gegenwart. Casagrandas künstlerischer Ansatz ist dabei ebenso unkonventionell wie nachhaltig: Statt traditioneller Leinwände dienen recycelte Materialien als Bildträger – von Kartonagen über Jutesäcke bis hin zu ausgedienten Armeezelten. In einem aufwendigen Prozess trägt sie Pigmente in Mörtel-Gips-Mischungen schichtweise auf und erschafft so reliefartige Oberflächen, die zwischen Malerei und Skulptur oszillieren.

Die ausgestellten Werke zeigen nicht nur Neuinterpretationen ikonischer Frauenporträts wie der “Mona Lisa”, sondern würdigen auch zeitgenössische Heldinnen des Alltags. Ob ukrainische Soldatinnen oder indische Müllsammlerinnen – Casagranda gibt ihnen durch ihre Kunst eine würdevolle Präsenz. Die Integration von Textfragmenten und die an digitale Pixel erinnernde Punktstruktur ihrer Arbeiten schaffen dabei eine spannungsreiche Brücke zwischen historischen Vorbildern und aktuellen gesellschaftlichen Diskursen.

Die internationale Kunstwelt hat Casagrandas einzigartigen Stil bereits vielfach gewürdigt: Allein in den letzten Jahren wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal der Lorenzo il Magnifico Award der Biennale Florenz (2021 und 2023), der Spotlight Award der Artexpo New York sowie der Golden Art Award der Osten Biennale. Ihre Werke wurden weltweit ausgestellt – von Dubai über London bis New York – und haben sich in der zeitgenössischen Kunstszene als markante Stimme für weibliche Perspektiven etabliert. Wir laden ein zu einer Begegnung mit starken Frauenpersönlichkeiten, deren Porträts durch Casagrandas einzigartige Technik zu zeitlosen Symbolen weiblicher Kraft und Würde werden.

 

Wissenschaft trifft Kunst: Julian Voss-Andreae
Als promovierter Quantenphysiker der Universität Berlin schafft der heute in Portland lebende Künstler Julian Voss-Andreae faszinierende Werke, die Wissenschaft und Kunst vereinen. Seine speziell für die ART KARLSRUHE 2025 geschaffene Stahlskulptur “Kathi Seated” lädt die Besucher ein, die Relativität der Wahrnehmung physisch zu erleben. Das Werk wandelt sich je nach Perspektive vom vollplastischen Körper bis zur nahezu vollständigen Auflösung.

 

Digitale Grenzen: Elias Wessel
Der in New York lebende Künstler Elias Wessel entwickelt fotografische Konzepte, die in abstrakte Bilder und multidisziplinäre Projekte münden. Seine Serie “Die Summe meiner Daten” erforscht die spannungsreichen Grenzbereiche zwischen analoger und digitaler Bildsprache. Seine international ausgestellten Werke sind sowohl ein Beitrag zu Fragen sozialer und politischer Entwicklung als auch zum historischen Dialog zwischen Fotografie und Malerei.

 

Identität im Wandel: Wendoly Monteiro da Costa
Die deutsch-tschechisch-peruanische Künstlerin Wendoly Monteiro da Costa erforscht in ihren Werken die Komplexität weiblicher Identität in der zeitgenössischen Gesellschaft. Ihre vielschichtigen Kompositionen changieren zwischen purer Schwärze und subtilen Weiß- und Beigetönen. Die multidimensionalen Strukturwelten ihrer Arbeiten “denken skulptural” und enthüllen aus verschiedenen Blickwinkeln stets neue Perspektiven.

 

Geometrische Abstraktion: Kurt Grimm 


Kurt Grimm entwickelt als Meister der geometrischen Abstraktion faszinierende skulpturale Kompositionen aus der Dekonstruktion und Rekonstruktion einfacher Grundformen. Seine in Holz, Stein und Metall ausgeführten Arbeiten transformieren besonders den Kreis als Grundelement. In der Spannung zwischen technischer Präzision und organischer Bewegung entstehen Skulpturen von zeitloser Eleganz.

 

Dialog mit dem Holz: Armin Göhringer

Mit der Kettensäge als primärem Werkzeug verwandelt Armin Göhringer massive Holzstämme in faszinierende abstrakte Skulpturen, bei denen schwere Holzblöcke scheinbar schwerelos auf filigranen Gittern ruhen. Seine präzise gesetzten Aussägungen inszenieren das Licht auf spektakuläre Weise. In seinen “weichen Skulpturen” experimentiert der mit dem Schweizer Skulpturenpreis ausgezeichnete Künstler zudem mit der überraschenden Kombination von Holz und Büttenpapier.